In einem sehr alten chinesischen Medizin-Buch, dem ‘Su Wen‘, heisst es über das richtige Verhalten im Frühling, der im dortigen Weltsystem der ‘Wandlungsphase Holz‘ zugeordnet wird :
Die drei Monate des Frühlings nennt man den Zeitabschnitt des Lebensbeginns und der Lebensentwicklung. Die Energie von Himmel und Erde ist bereit, so dass alles blüht und gedeiht.
Nach dem Schlaf in der Nacht sollte man früh aufstehen, im Hof herumwandeln, das Haar lockern und sich körperlich nur gemächlich bewegen. So kann dem Wunsch noch einem gesunden Leben Rechnung getragen werden.
Das Holz bewegt sich angepasst, kontinuierlich und langsam, es braucht zu seiner Entfaltung in Geist und Seele die gleichzeitige und gleichgerichtete Dynamik des körperlichen Substrats im Menschen. Es ist die Muskulatur, die den Menschen seinen angeborenen und ureigenen Standort verlassen lässt, im Voranschreiten erschliesst er sich die Umwelt, so wie der Geist sich in der Neugier neue Erfahrungen und mehr Wissen erschliesst. Die Muskeln sollen sich nun auch ebenso gleichmässig, geschmeidig bewegen- ein Lebensaspekt, der in der hiesigen Welt des Sitzens und somit der Erde-Belastung ein wenig zu kurz kommt. Wer hat denn noch nicht die Erfahrung gemacht, dass gute Ideen bei einem Spaziergang viel schneller kommen als beim Grübeln im Sessel? Viele Patienten verspüren dieses Manko heute und suchen nach Lösungen. Die geselligen Sportvereine wurden abgelöst durch leistungs- und modebewusste Fitnessstudios, der Spaziergang durch das Training für den Marathon.Es kommt darauf an, den für die Persönlichkeit mit seinen ganz eigenen Disharmonien die geeignete Bewegungsform zu finden, wenn der berufliche und private Alltag schon nicht für eine ausgewogene Muskeltätigkeit sorgt. Wenn man sich die verschiedensten Bewegungsarten ansieht, so kann man auch hier eine klare Unterscheidung bzw. Gewichtung nach den fünf Wandlungsphasen vornehmen: da ist der gesellige Mannschaftssport, der die Spieler sich die Bälle zuspielen lässt und somit das Qi des Herzens zum Fliessen bringen kann. Da ist der Kraftsport, der in der gelegentlich etwas narzisstischen Tendenz die Nierenenergie stärken kann. Oder das Sprinten, das leistungsbetont ein zögerliches Holz ‚auf Touren‘ bringen kann, Tanzen (Feuer + Holz), Kampfsport (Metall + Holz), und der Langlauf.Der Frühling ist die Zeit von Lebensbeginn und Lebensentwicklung - so heisst es oben in dem Zitat. Das zeigt sich nicht nur in der jetzt tagtäglich sichtbaren Entfaltung der Natur: Der Winter hat das Leben auf seine Minimalfunktionen reduzieren lassen. Selbst aus karger Erde erwächst nun das Wunder des Lebens, die Blätter und Blüten, später die Früchte und Samen, bis der Kreislauf wieder von neuem beginnt. Die schöpferische Kraft des Frühlings sollte uns immer wieder den grössten Respekt vor dem Leben lehren. Und die Hochachtung vor den unglaublich komplexen Zusammenhängen, die uns leben, gesund bleiben und Krankheit überstehen lassen!Leben Sie mit der Zeit!

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Gedanken...
Teil eines Interviews, das ich vor vielen Jahren zu einigen grundsätzlichen Fragen gegeben habe:
Frage zur Nutzen-Risiko- Abwägung und Effektivität der TCM:
Zunächst einmal belegt allein die Tatsache, dass die Methoden der Chinesischen Medizin seit nunmehr etwa 2200 Jahren das Wachstum der Bevölkerung auf immerhin 1,3 Milliarden Menschen nicht hat verhindern können, einen gewissen Nutzen, zumindest aber Unschädlichkeit. Aber auch unsere junge westliche Wissenschaft hat in den gerade durchgeführten Akupunkturstudien (GERAC und ART)- die weltweit grössten und allgemeinen Forschungskriterien entsprechenden Studien in diesem Bereich- nachgewiesen, dass Akupunktur besser oder zumindest genauso gut wirkt wie westliche Standardmethoden. Und das sogar bei - wie geschehen- denkbar unfachmännisch ausgeführter ‚Nadelung‘. Wie würden solche Studien erst ausfallen, wenn fundiert ausgebildete Therapeuten behandeln würden?
Was ist aus Ihrer Sicht das Wertvolle an der TCM?Mit den Methoden der Chinesischen Medizin wie Akupunktur, Moxibustion, Arzneimitteltherapie, Massage, Qigong etc. können eine Vielzahl von Erkrankungen sehr wirkungsvoll behandelt werden. Die besondere Diagnostik (mit Puls- und Zungendiagnose) ermöglicht es viele Störungen von Körper, Geist und Seele miteinander in Verbindung zu bringen, für die die westliche Medizin keine Zusammenhänge kennt. Z.B. eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung mit dem Magen und vielleicht auch mit dem ‚die Nase voll haben‘ in dem Sinne, dass man ‚ nichts mehr schlucken kann‘. Ein weiterer grosser Vorteil der chinesischen Medizin ist es, dass im Vorfeld einer tatsächlichen Erkrankung und in der Prävention der Neuerkrankung behandelt werden kann. Eine umfassende Behandlung umfasst Ratschläge zur Ernährung, zur Lebensführung und Bewegungsübungen von Qigong bis Wandern.
Welche Vorteile sehen Sie in der Diagnostik der TCM?
Neben der Herstellung von Zusammenhängen bei Symptomen gleichermassen von Körper, Geist und Seele ist die Diagnostik sehr fein und in der Lage, Funktionsstörungen und Disharmonien schon lange vor einer tatsächlichen Erkrankung zu erkennen. Entscheidend für die korrekte Diagnose ist das Befinden des Kranken, nicht die Erhebung scheinbar ‚objektiver‘ Befunde wie beim westlichen Arzt. Wichtig ist, inwiefern der Mensch sich krank fühlt, nicht ob er eine Krankheit hat.
Was zeichnet die TCM in der Therapie aus?
In den Händen eines gut ausgebildeten Therapeuten (Heilpraktiker oder Arzt) sind Akupunktur und Arzneimitteltherapie neben Massage, Diätetik und Bewegungsübungen wirkungsvolle Methoden. Sie wird den jeweiligen Erfordernissen immer aktuell angepasst, es gibt keine ‚Standardtherapie‘. Jeder Patient erhält auf Grundlage der Diagnostik eine eigene, individuelle Rezeptur - entweder in der Kombination von Akupunkturpunkten oder von Heilkräutern oder Übungen.
Für viele gilt die chinesische ‚Kräutermedizin‘ als die Königsdisziplin in der TCM. Bei welchen Krankheitsbildern kann von einer hohen Wirksamkeit ausgegangen werden?
Eigentlich waren Kräutermedizin und Akupunktur in Asien immer zwei eigenständige Therapiemethoden. Erst im letzten Jahrhundert wurde in der VR China die Kräutermedizin bevorzugt - in Abgrenzung zur Akupunktur, die doch aus deren Sicht allzusehr mit ‚ esoterischem Ballast‘ behaftet war und weniger in das System passte. Dieses war anders ausserhalb der VR China.Akupunktur und Kräutermedizin (besser: Arzneimitteltherapie, denn es kommen auch mineralische und tierische Heilmittel zur Anwendung)sind gleichermassen hoch wirksam. Tiefsitzende chronische Krankheiten wie Psoriasis und Colitis ulzerosa werden bevorzugt zumindest in der Kombination beider Methoden behandelt, wenn nicht mit Arzneimittelrezepturen alleine.
Viele Patienten schwören gerade auf Akupunktur. Welche Krankheiten können damit gut behandelt werden?
Seelische Disharmonien wie Depressionen und Angstzustände reagieren hervorragend auf Akupunkturtherapie, aber auch alle Funktionsstörungen auf der körperlichen Ebene.Anwendungsbeispiele für die Akupunktur sind Schmerzzustände jeder Art von Kopfschmerzen und Migräne bis hin zur Ischialgie.
Kann die TCM auch bei akuten Krankheiten helfen? Wo liegen generell die Grenzen der TCM?
Die Grenzen der Behandlung liegen in der Sorgfaltspflicht des Therapeuten: Wenn es Methoden in der westlichen Medizin gibt, die wirkungsvoller und nebenwirkungsarm sind, zudem noch tatsächlich ‚heilen‘ und nicht nur Symptome verdecken, so ist diesen sicherlich der Vorzug zu geben. Erkrankungen wie Herzinfarkt oder akute Baucherkrankunge, aber auch viele andere mehr - bedürfen sicherlich schulmedizinischer Intervention - wie auch generell parallel zur TCM-Behandlung eine Diagnostik nach der westlichen Medizin gefordert ist. Alleine um bedrohliche Krankheiten auszuschliessen.Auch wenn mittlerweile die TCM in Deutschland ein hohes Ansehen bei vielen Patienten geniesst, so gibt es dennoch bei der Mehrzahl der Patienten Vorbehalte: zu exotisch, hohes Risiko bei chinesischen Arzneimitteln, wenig sanft (Akupunktur)... Durch Wissen - die Chinesische Medizin ist ein erprobtes Heilsystem, das aber sehr komplex aufgebaut ist. Zu lernen ist es daher nicht so einfach und so schnell, aber wenn es beherrscht wird, so ist es eine grosse Bereicherung für Gesundbleiben und -werden. Aber in ihren Grundzügen ist das therapeutische Denken recht einfach und für jeden Patienten nachvollziehbar. Warum man z.B. keine Rohkost essen soll, wenn man eine ‚Frostbeule‘ ist: weil dann die ganze Kraft für die Verdauung gebraucht wird.Ein grosser Vorteil ist auch, dass der Patient in der TCM Hinweise bekommt für sein Gesundbleiben. Viele therapeutische Strategien lassen sich problemlos langfristig in das tägliche Leben einbauen, und so braucht der ehemals Kranke nur noch sehr selten den aktiven Eingriff des Therapeuten.Ob die Akupunktur generell zur Kategorie der ‚sanften Medizin‘ gehört, ist sicherlich zu bezweifeln. Aber zum einen gibt es Techniken des nahezu schmerzlosen Stechens, zum anderen lässt der Erfolg das kurze Pieksen schnell vergessen.
Fragen und Antworten zum Burnout - ein Buchbeitrag:
Was aus Ihrer Sicht sollte ein Mensch wissen, um wieder aus dem Zustand völliger Erschöpfung herauszukommen, bzw diesem Zustand vorbeugen zu können?
Erschöpfung bedeutet, dass jemand lange Zeit seine Energien verausgabt hat. Getrieben durch Sehnsüchte, Ansprüche und soziale Vorgaben ist das Augenmerk auf die Realisierung dieser Vorstellungen gerichtet- nach aussen. Zu wenig wird auf ‚Input‘ geachtet. Die Beachtung jedem geläufiger, scheinbar banaler Wahrheiten wie ‚keine Bewegung ohne Ruhe‘ werden - wenn überhaupt-auf die Zukunft verschoben. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) geht von einem umfassenden Lebenskonzept aus, das die Einheit des Menschen mit sich selbst und mit der Um-/Mitwelt als Idealzustand postuliert. Getrieben wird der Mensch über die Seele und den Geist, über seine Vorstellungen. Spürbar sind die positiven und negativen Auswirkungen dieser Ambitionen aber stets nur über den Körper: Druck (von innen oder aussen) erzeugt Druck-Gefühle, sei es im Kopf, in den Muskeln oder im Bauch; Grübeln schlägt auf die Verdauung und Ängste ziehen den Boden unter den Füssen weg- machen schwindelig und auch körperlich instabil. Wie auch in unserem Sprachgebrauch werden in der TCM den Gefühlen im positiven wie negativen Sinne Organbilder zugeschrieben: Angst geht an die Nieren, Wut an die Leber und bei Freude sind wir mit vollem Herzen bei der Sache. Bei einer Verausgabung und Erschöpfung können dann tatsächlich nicht nur gefühlt - wie häufig jahrelang möglich-, sondern organisch und somit substantiell diese Organfunktionen gestört werden. Das ist dann spätestens der Zeitpunkt, wenn Herzrasen, Magenbeschwerden oder Durchfälle das reibungslose Funktionieren im modernen Alltag unmöglich machen. ‚Burnout‘ heisst, dass die energetischen und substantiellen Reserven der Lebensenergie Qi erschöpft sind.
Welche Verhaltensempfehlungen sind dazu hilfreich aus Ihrem Wissen um die TCM ?
Das im alten konfuzianischen China postulierte ‚Masshalten‘ wird in der akuten Erschöpfungs-Situation den heutigen ‚ausgebrannten‘ Menschen vielleicht schlüssig und befolgenswert erscheinen. Sobald der Energiehaushalt aber es wieder zulässt, fällt er/sie wieder in die vertrauten Muster. Die TCM geht jedoch nicht von einem einfachen Leere-Fülle-Konzept aus, sondern von einer wechselseitigen Bedingung: eine Leere (Leeregefühle, Müdigkeit, geringes Selbstwertgefühl z.B.) kann der Antrieb für möglicherweise erfüllende Aktivitäten bedeuten. Aber auch die völlige Verausgabung. Die Lösung ist in der Balance, dem Ausgleich scheinbar entgegengesetzter Bewegungen. Vielfach auch banale Erkenntnisse: Wer zu viel im Kopf hat, muss etwas mit dem Körper tun. Wer extrovertiert sein muss, sollte sich Zeit für das Innenleben nehmen. Wer sehr kommunikativ ist, sollte den Segen der Einsamkeit kennenlernen.
Welche Tagesroutine-bzw. Lebensstiländerung sind aus dem Wissen der TCM hilfreich um Burnout zu verhindern, bzw. wieder daraus zu regenerieren?
Etwas anderes zu tun als das tägliche ‚Muss‘ ist keine Verschwendung, sondern schafft Kapazitäten für Neues. Dies schafft erst die Leere, die wieder durch mehr Kraft und Ideen gefüllt werden kann. Erst der erfrischende Schlaf bringt die Power für den folgenden Tag. Dieses Gefühl zu bekommen für die eigentlich unausweichliche Wechselhaftigkeit unseres Daseins, eines Auf und Ab von Ruhe und Bewegung, auch von Wohlbefinden und gelegentlichen körperlichen wie seelischen Turbulenzen - dies ist ein grosser Gewinn auch für die Schaffenskraft eines modernen Menschen.
Welche Ernährungshinweise, welche Nahrungsmittelergänzungen, empfiehlt die TCM?
Eigentlich ist die alte chinesische Heilkunde eine zutiefst ökologisch orientiertes Gesundheitssystem: Gesund ist, wenn der Mensch im Einklang mit sich selbst, mit der Natur und dem gesamten Kosmos lebt. Das schliesst nicht nur die Beachtung der zeitlichen Rhythmen von Tages- bis Jahreszeiten ein. Sondern auch die Ernährung. Erdbeeren im Januar und Äpfel im Juni - das ist nicht nur in der ökologischen Bilanz unangebracht. Soweit das äussere Angebot. Essen sollen wir darüber hinaus das, was schmeckt, satt macht und uns bekommt. Letzteres ist das Wichtigste, nicht abstrakte, allzusehr verallgemeinernde ‚Ernährungslehren‘. Das morgendliche Müsli kann nicht das Gesündeste sein, wenn man sich im Büro mit Blähungen herumquälen muss. Der populäre Verzicht auf tierisches Eiweiss führt zu Kälte- und Schwächegefühlen, wenn man nicht sehr aufmerksam diese Defizite auffüllt. Die Verdauung von Rohkost kostet dem Magen und Darm viel Energie, also sollte man eher gekochtes Gemüse essen, wenn sowieso Kältegefühle lästig sind. Nahrungsmittelergänzungen sollten tatsächlich nachgewiesenen Defiziten vorbehalten sein, wenn diese nicht durch eine angepasste ausgewogene Ernährung ausgeglichen werden können. Das tägliche Essen ist ausserdem weitaus mehr als Materialzufuhr- es ist ein gefühlvolles, auch soziales Ereignis.
An welchen Plätzen zu welcher Tages, Jahreszeit ist was zu tun am hilfreichsten?
Bewegung ist das Wichtigste für uns moderne ‚kopflastige‘ Menschen. Welche Art und Intensität ist abhängig vom Level der Lebensenergie Qi: Ist das Qi kraftvoll, aber blockiert (Stichwort: Frust, Anspannung), dann sind längerdauernde, durchaus auch langweilige Bewegungsarten sinnvoll, von Spazierengehen bis Joggen - aber nicht leistungs-, sondern zeitorientiert, also 3-4x/Woche jeweils 30-60 Minuten. Ist der Erschöpfungszustand da, so sind Yoga oder Qigong sinnvoll. Mit diesen Übungen wird die Energie eher bewahrt. Von den Tageszeiten her ist der Abend sicherlich am wenigsten sinnvoll für anstrengende Tätigkeiten- ebenso wie die Mittagszeit. In der TCM geht man von einer ‚Organuhr‘ aus, nach der wie auch in der Chronobiologie nachgewiesen, die Körper-und Geistesfunktionen im 24-Stunden-Rhythmus ihre Hoch- und Tiefzeiten haben. So ist von 7-9 Uhr der Magen optimal aufnahmefähig - das gut verdauliche Frühstück sollte immer möglich sein für den Start in den Tag! Was die Jahreszeiten betrifft, so ist der Frühling und Herbst für Bewegung/Sport am Besten, der Sommer für Kommunikation und Gesellschaft und der Winter für das behagliche ‚Baumeln der lieben Seele‘.
Welche inneren Gedanken Heilsätze Einstellungsänderungen wurden schon vor Jahrtausenden ausgebrannten Menschen im antiken China empfohlen?
Zhuang Zi:
‚Das Wirken der Natur zu kennen , und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muss: das ist das Ziel. Die Erkenntnis des Wirkens der Natur wird durch die Natur erzeugt, und die Erkenntnis des (naturgemässen) menschlichen Wirkens wird dadurch erlangt, dass man das Erkennbare erkennt und das, was dem Erkennen unzugänglich ist, dankbar geniesst. Seines Lebens Jahre zu vollenden und nicht auf halbem Wege eines frühen Todes zu sterben: das ist die Fülle der Erkenntnis...‘
‚Was ist unter einem wahrhaftigen Menschen zu verstehen?...
Die wahrhaftigen Menschen des Altertums hatten während des Schlafens keine Träume und beim Erwachen verspürten sie keine Angst. Ihre Speise war einfach, ihr Atem tief...Die wahrhaftigem Menschen der Vorzeit kannten nicht den Hang zum Leben und nicht die Abscheu vor dem Sterben. Ihr Hervortreten (in die Welt der Körperlichkeit) bereitete ihnen keine Freude, ihr Wiedereintritt (in die Welt gestaltlosen Daseins) vollzog sich ohne Widerstreben. Gelassen gingen sie, gelassen kamen sie. Sie vergassen ihren Ursprung nicht und strebten auch ihrem Ende nicht zu; sie nahmen ihr Schicksal hin und freuten sich darüber, und (des Todes) vergessend kehrten sie (ins Jenseits) zurück...
Tod und Leben ist Schicksal; dass es ewig ist wie Tag und Nacht, liegt in der Natur begründet; dass es Grenzen gibt, die man nicht überschreiten kann, beruht auf den allgemeinen Verhältnissen, in denen die Geschöpfe sich befinden.‘
Was sind die aus IHRER persönlichen Behandlungserfahrung die bewährtesten Empfehlungen, IHRE persönlichen TOP TEN um Burnout kompetent zu behandeln, die Sie gerne an andere Helfende weitergeben möchten um sie Betroffenen empfehlen zu können
Ruhe und Bewegung
Wir leben in einer Zeit, in der Bewegung und Veränderung der vermeintlich alles entscheidende Wert ist. Und so ist auch das persönliche Leben geprägt vom Weiterkommen, Entwicklung und Veränderung. Ein Leben, das irgendwann zur Verausgabung führen kann. Gönnen Sie sich daher auch mal ein wenig völlig unproduktive Langeweile! Das gilt auch für die faulen Abende auf dem Sofa- nicht jeden Tag ist das Fitnessstudio oder die Joggingstrecke angebracht. Yin und Yang - der Mensch braucht Ruhe und Bewegung.
Übermass und Mittelmass
Jegliche Form an Exzessivität erschöpft die Reserven. Genüsse und Leidenschaften, Sport oder Faulenzerei, zuviel Sex oder zuviel Arbeiten...aber Sie wissen ja sicher aus eigener Erfahrung, dass einem Hoch immer ein Tief folgt!
Ein jedes Ding hat seine Zeit
.......so heisst es schon im Alten Testament. Sie wurden irgendwann geboren und sterben irgendwann. Der Zeitpunkt liegt irgendwann in der Zukunft und ist nicht sicher. Vielleicht morgen, oder in 50 Jahren. Sie können nichts daran ändern. Auch die Vergangenheit ist nicht mehr beeinflussbar. Also bleibt nur eines - leben Sie das jetzige, heutige Leben mit Bewusstheit und Klarheit. Und seien sich auch bewusst darüber, dass das heutige Leben und Verhalten die Wurzel für das Morgen ist!
Wichtigkeiten
Erst der Tod eines lieben Angehörigen oder Freundes macht häufig klar, was im Leben tatsächlich wichtig ist. Oder auch die eigene Krankheit. Ein gefülltes Bankkonto mag schön sein, aber es hilft nur selten, wenn Schmerzen in Körper und Seele das Leben in jeder Sekunde zur Hölle machen. Wie wohltuend ist es dann für diesen Körper und diese Seele, wenn Freunde und Verwandte trösten, da sind und mit fühlen.
Ändert es eigentlich irgendetwas, wenn SIE sich ärgern?
Hass, Wut und Groll mögen manchmal ihre Berechtigung haben, aber diese Gefühle empfindet man selber - die anderen interessiert es meist nicht - denn sie wissen nichts davon. Aber im eigenen Körper schmerzt die zerstörerische, nagende Kraft dieser nicht ausgedrückten Emotionen.
Sie sind in Ordnung!
Aussenwirkung - wer bin ich und was will ich darstellen- seien Sie einfach echt! Sie sind auf diese Welt gekommen und haben sich zu einem einmaligen Wesen entwickelt, zu einer einzigartigen Persönlichkeit. Niemand sonst ist so wie Sie! Respektieren Sie sich deshalb, seien Sie stolz auf Ihre Einmaligkeit und erfreuen Sie sich wiederum an der Einmaligkeit der Menschen, die Sie umgeben. Und - Sie wissen es ganz genau!- Sie selber haben Ihre Ecken und Schrullen - gönnen Sie sie auch den anderen Menschen!
Achten Sie auf sich!
Das Fatale ist ja, dass man den Körper erst dann wahrnimmt, wenn er sich in gesundheitlichen Störungen bemerkbar macht. Wenn alles reibungslos funktioniert, wenn die Lebensenergie Qi frei durch alle Meridiane fliesst, dann ist man gesund. Also horchen Sie bei aller Wichtigkeit der Aussenwelt gelegentlich in sich hinein - dann können Sie vielleicht schon etwas für sich tun, bevor die Krankheit da ist! Nicht selten stellen manche geschäftigen Menschen voller Erstaunen erst dann fest, dass sie einen Körper haben, wenn das Blaulicht vor der Tür blinkt.Rechtzeitig Unterstützung suchenWenn Sie nicht mehr weiterkommen, wenn Sie sich alleine nicht mehr helfen können, scheuen Sie nicht den rechtzeitigen Weg zum Therapeuten. Je früher er mit den verschiedenen nun gleich beschriebenen Techniken kleine und gezielte Anstösse an Ihr Qi-System geben kann, desto schneller erlangen Sie Ihr Gleichgewicht wieder zurück und können auf eigenen Beinen stehen!
(meinem ‚Ratgeber TCM‘ entnommen)
Von der Kunst gerade zu stehen
Es ist eine Binsenweisheit: erst wenn uns etwas fehlt, merken wir wie wertvoll es eigentlich gewesen ist. Wir sind es gewohnt, stark und fest mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen, zu laufen und zu wissen, wo und wie wir sind. Der Kopf ist oben und die Füsse unten. Die Haut überzieht das ganze stabile Gerüst aus harten Knochen, Muskeln, inneren Organen und anderen weicheren Geweben, die sonst ihren angestammten Platz verlieren würden. Nerven steuern die Bewegungen, aber genauso wichtig: sie geben uns eine Orientierung darüber, wo gerade dieser Teil des Körpers sich befindet. Wenn ein Nerv wie der Ischiasnerv versagt, wissen wir z.B. nicht mehr, wo der Fuss ist. Diese Funktionen greifen ganz eng ineinander. Und wenn ein Teil davon fehlt, macht es sich in ganz anderen Regionen und Funktionen des Menschen bemerkbar: Knieprobleme haben Auswirkungen auf die Wirbelsäule, hier können über die dort abgehenden Nerven die inneren Organe beeinflusst werden, es kann zu Veränderungen der Halswirbelsäule kommen, die z.B. Schwindel und Tinnitus nach sich ziehen, der womöglich chronische Schmerz macht fundamental unsicher, ängstlich und führt zu sozialem Rückzug. Es kann aber auch an jeder anderen Stelle des Systems anfangen: Angst oder Aggressivität führt zu Haltungsschäden, führt zu Rückenschmerzen...Sie sehen, wenn auf unsere grundsätzliche Stabilität, unser ‚Gerüst‘ aus Beinen und Rücken kein Verlass mehr ist, kann es an vielen Ecken und Enden zu ernsthaften Problemen kommen.
Die TCM-Sicht: die Basis des Lebens
Aus Sicht der immerhin schon über 2000 Jahre alten chinesischen Medizin ist der Mensch ein in allen Bereichen miteinander kunstvoll verknüpftes, vernetztes System. Jeder Millimeter unseres Körpers wird durch ein Netzwerk von Leitbahnen mit der Lebensenergie Qi erreicht. Das bedeutet, dass sowohl eine Störung an einer Stelle als auch ein Heil-Impuls dort seine Auswirkungen auf ganze andere Körperregionen haben kann. So kann z.B. ein Problem an der Grosszehe Auswirkungen auf die Leber haben, und umgekehrt kann eine Anfälligkeit dort auch ein Hinweis auf eine Überlastung der Leber sein. Dieses Netzwerk an Leitbahnen können wir sehr gut nutzen, wenn wir z.B. bei Lendenschmerzen Akupunkturpunkte in der Kniekehle, der Wade und am Fuss zur Behandlung nutzen. Es handelt sich da um Punkte besonders auf der Blasen-Leitbahn, die von der Kleinzehe über den Rücken bis zum inneren Augenwinkel verläuft. Dieser Meridian garantiert so, dass wir gerade durchs Leben gehen, den Kopf oben halten und nicht den Boden unter den Füssen verlieren. Was hat die Blase mit dem Rücken zu tun, fragen Sie sich jetzt vielleicht. Das ist ein weiterer Teil des umfassenden Netzwerkes, als das die alten chinesischen Ärzte den Menschen betrachtet haben.
Körperliche, geistige und seelische Funktionen stehen engstens miteinander in Beziehung. So wie das Knochengerüst die Grundfesten des menschlichen Körpers darstellt, so gehört zu diesem Daseinsaspekt auch alles andere im Menschen, was das Fundament ist: die Nerven für die Orientierung, eng verbunden mit dem Gehör und dem Gleichgwichtssinn; die Zähne, das Gehirn, die Fortpflanzungsfähigkeit und ein Organ: die Nieren einschliesslich Nebennieren. Das sind die ‚basics‘, die Grundlagen für das (Fort-) Bestehen des ‚System Mensch‘. Angst und Unsicherheit bewirkt Rückzug auf diese elementaren Funktionen - das ist der seelische Anteil. Wissen und Weisheit lassen uns das Leben und unsere Existenz überblicken und reflektieren - das ist der geistige Aspekt. Alle diese Lebensfunktionen bilden eine Ebene, auf der sie sich gegenseitig beeinflussen können. In der chinesischen Medizin nennen wir das das ‚Element Wasser‘ oder auch nach dem inneren Organ die ‚Niere‘. Im deutschen Sprachgebrauch haben wir auch diese Assoziationen, wenn wir beschreiben wollen, das eine Belastung uns an die Substanz, ans ‚Eingemachte‘ geht: wir sagen dann, dass es ‚an die Nieren geht‘. Oder es ‚war ein Schlag ins Kreuz‘. Das ist dann auch der Fall, wenn unser Selbstbewusstsein nachhaltig durch Misserfolge, Traumen oder Attacken jedweder Art nachhaltig beeinträchtigt wurde. Unser Körpergefühl bezieht die Seele mit ein - und das machen wir auch in der Behandlung mit den Methoden der TCM.
Entschlackung/Entgiftung mit TCM
Vielfältigen Belastungen ist unser Organismus in dieser Zeit ausgesetzt. Er wird mit Stoffen und Energien konfrontiert, an die er sich trotz seiner enormen Anpassungsfähigkeit nicht gewöhnen konnte. Neben der Aufnahme von Giftstoffen über verschmutzte Luft, Medikamente sowie falsche und belastete Lebensmittel. Umweltgiften wie Strahlenbelastung, Insektiziden und Pestiziden kann man sich kaum entziehen. Der Organismus hat zu wenig Zeit für die Gewöhnung und auch für die Erholung von Belastungen.
Der Stoffwechsel ist überfordert - die Folge ist die Ansammlung von Giftstoffen im Körper. In der chinesischen Medizin ist es die Milz, die mit dieser Aufgabe eigentlich betreut ist. Wenn sie überlastet ist, dann kommt es zu Feuchtigkeitsansammlungen und letztendlich auch zu Hitze (= Entzündungszeichen):
- Reizdarm, Durchfälle, Blähungen, Bauchschmerzen
- Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Asthma und Heuschnupfen
- Allergien verschiedenster Art.
Aber auch die Haut -neben dem Darm wichtigste Entgiftungsinstanz- reagiert mit
- Ausschlägen, Ekzemen, Pickeln, Akne, Neurodermitis, Urtikaria u.a.
Und der gesamte Organismus kann aus dem Gleichgewicht geraten:- Hormonelle Störungen wie PMS, Endometriose und Unfruchtbarkeit (Frauen und Männer), Depressionen, Müdigkeit und andere chronische Erkrankungen.
Angst, Unsicherheit und emotionale Belastungen (‚Wut im Bauch‘) tun ihr übriges: Leber und Gallenblase geraten in Disharmonie - die Feuchtigkeit und Hitze sammelt sich dann aus Sicht der chinesischen Medizin im Oberbauch und vor allem im Urogenitaltrakt an:
- Entzündungen im Unterleib, vaginale Pilzinfektionen, Blasenentzündungen oder Prostata-Entzündungen.
Was kann man tun?
Vermeidungsstrategien helfen gelegentlich - aber letztlich kann man sich der Belastung kaum entziehen. Kurzfristig kann es aber durchaus sinnvoll sein, z.B. durch Fastenkuren oder eine strengere Diät den Organismus zu entlasten. Langfristig hilft es aber nur, wenn der Organismus gestärkt und so in die Lage versetzt wird, die Gifte auszuscheiden oder unschädlich zu machen.
1. Schritt: Die genaue Diagnose- Mit einer genauen Befragung, bzw. einem längeren Gespräch sowie mit Puls- und Zungendiagnose mache ich mir ein Bild von Ihrer individuellen Energetik und lege die Behandlungsschwerpunkte und das weitere Vorgehen fest - natürlich mit Ihnen gemeinsam, denn es dreht sich nur um Sie! Es könnte dann z.B. so weitergehen:
2. Entlastung
Verzichten Sie für 1-2 Wochen auf- Milchprodukte, also Milch, Joghurt, Quark und Käse- tierisches Eiweiss (Fleisch, Fisch, Eier)- alles Erhitzende und Reizende, also zu scharfe Gewürze, Salz, Zucker, Kaffee - Alkohol in jeder Form führt zu Feuchtigkeit und Hitze - also in dieser Zeit völlige Enthaltsamkeit!- Keine Rohkost und Körner - die sind schlecht verdaulich, gerade für ‚Frostbeulen‘!- Stattdessen gekochtes Getreide und Gemüse, Kompott, neutrale Kräutertees
3. Beobachtung- Beobachten Sie sich und als wichtiges Zeichen auf Veränderungen:- Verändern sich Ihre Ausscheidungen (Stuhl, Urin, Schweiss)?- Verändert sich Ihre Zunge - vor allem wenn ein vorher ausgeprägter dicker, vielleicht gelblicher Belag da war oder die Zunge deutlich gedunsen war?- Was tut sich mit Schlaf und Vitalität?- Wenn sich hierbei Veränderungen gezeigt haben, so ist das ein Hinweis darauf, dass die Regulierung des Stoffwechsels, also der Milz von grosser Wichtigkeit ist -Sie können ja nicht immer eine derartige Entlastungsdiät einhalten. Ziel ist es, dass Ihr Organismus alles verarbeiten/entgiften kann!
4. Bewegung- Bewegen Sie sich regelmässig, 2-3x/Woche für jeweils mindestens 30 Minuten- Es kommt nicht auf die Leistung, sondern auf die Regelmässigkeit und Dauer an: es ist in diesem Zusammenhang zweitrangig, ob Sie Spazierengehen, Joggen, Walken, Radfahren oder Wandern!- Durch die Bewegung werden die Blockaden aufgelöst und das Immunsystem gestärkt! Das sollten Sie eigentlich auf Dauer beibehalten...
5. Akupunktur zu Entgiftung - 1-2x/Woche- Mit Hilfe der Akupunktur können gezielt Blockaden aufgelöst, die Funktion von Milz, Leber, Gallenblase, Niere, Blase, Darm und das Immunsystem gestärkt werden- Der Stoffwechsel wird reguliert und angeregt- Es gibt besondere Akupunkturpunkte, mit denen ‚Altlasten‘ beseitigt werden können, auch wenn sie schon seit langer Zeit den Organismus belasten.- Emotionale Belastungen wie Angst, Anspannung, Gereiztheit und Unsicherheiten werden hervorragend durch die Akupunktur ausgeglichen.
6. Andere Methoden-Auch mit chinesischer Massage, Schröpfen und gezielten Einreibungen können das Immunsystem und die Ausscheidungsfunktion der Haut gefördert und Blockaden gelöst werden.
7. Chinesische Kräuter- Chinesische Kräuterrezepturen - individuell auf Ihre Energetik und Problematik verordnet, helfen vielfältig dem Organismus zur Entgiftung und zur Stärkung.- Der Stoffwechsel wird gestärkt und reguliert- Die Ausscheidung von Toxinen über Haut und Darm wird gefördert- Die Leber wird gekräftigt, dadurch auch die Emotionen beruhigt. Kräuter haben einen direkten Einfluss auf den Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen in der Leber. - Fette werden durch die Stärkung der Stoffwechsel schneller verbrannt und die Absorption der Mikro- Nährstoffen durch die verbessert Verdauung gefördert.- Ängste und Unsicherheiten werden durch Stärkung von Herz und Nieren ausgeglichen.
8. Langfristige Überlegungen
Nachdem der Organismus durch die Entlastung und Kräftigung wieder harmonisiert ist, geht es um Überlegungen, wie Sie auch in Zukunft widerstands- und belastungsfähig bleiben können. Ernährungs- und Bewegungskonzepte sollen so gestaltet sein, dass sie auch langfristig eingehalten werden können.Zur langfristigen Stabilisierung empfiehlt sich eine Akupunkturbehandlung/Monat sowie jährliche Entlastungsbehandlungen - optimal im Frühjahr.
Auf den Punkt gebracht....Lunge 7 (Lieque) - Lücken im System
Die chinesischen Bezeichnungen für die Akupunkturpunkte sind eigentlich sehr viel aussagekräftiger als unsere moderne westliche ‚Zählweise‘. Über den Punkte-Namen wurden die wesentlichen Bedeutungen, Indikationen und Wirk-Dimensionen einer ‚Qi-Höhle‘ (=Akupunkturpunkt) von Lehrer zu Schüler übermittelt.Der Punkt Lieque (=Lunge 7) bedeutet ‚Lücken‘. Auch im Leitbahnverlauf ist es eine Lücke, weil er etwa 2 Fingerbreit vom eigentlichen Verlauf der Lungenleitbahn abweicht. Er ist ein Punkt, über den die Lebensenergie Qi und vor allem die Abwehrenergie Weiqi kräftig gesträrkt werden kann. Er wird angewendet bei Schwächezuständen sowohl der Lunge als auch im Unterleib (!),also z.B. nach Infekten, bei Asthma, aber auch bei Fruchtbarkeitsproblemen von Frau und Mann.Der Punkt Lieque (Lungen7) wird bei uns in der Praxis häufig in die Punktkombinationen eingebracht, z.B. zusammen mit+ Niere 7 bei Atemnot und trockenem Reizhusten+ Magen 30 bei Menstruationsschwäche+ Ren Mai 17 bei allgemeiner Erschöpfung nach Infekten+ Niere 3 bei Problemen mit dem WasserlassenDie genauere Lokalisation der Punkte können wir Ihnen gerne in der Sprechstunde zeigen- zur Selbstbehandlung können Sie diese ‚Energie-Höhlen‘ in akuten Situationen ruhig mehrmals täglich kreisend massieren.