Newsletter Juli 2026

‘Leben Sie mit der Zeit!‘ - so steht es immer am Ende dieses kurzen Geleitwortes zu unserem monatlichen Newsletter. Mit der Zeit leben- das ist ein Kerngedanke der alten chinesischen Medizin. Aber auch unserem abendländischen Denken ist das nicht fremd: das ‘Panta rhei‘ des griechischen Philosophen Heraklit bedeutet ‘alles fliesst‘, es gibt keinen Stillstand in dieser Welt. In China geht das einher mit der Vorstellung des Qi, das in der Natur wie im Menschen ununterbrochen fliessen sollte- ohne Qi gibt es kein Leben. In der Akupunkturbehandlung gibt es sogar die Möglichkeit, diese Lebensenergie quasi von Punkt zu Punkt über 24 Stunden zu ‘verfolgen‘. Wandlungen und Veränderungen sind notwendig, nicht nur in der Mode, sondern auch in den Gesundheits- und Wertvorstellungen, in den Ernährungs-Lehren (mehr oder weniger Eiweiss/Fett/Kohlenhydrate/Rohkost/Vitamine etc.) und Ihren Lebensphasen. Wichtigkeiten verändern sich, und dementsprechend das alltägliche Handeln und die eigenen Ansprüche an´s Leben. Die Jahreszeiten halten uns vor Augen: so wie die Natur sich wandelt, so verhalten wir uns auch anders: im Frühjahr voller Ideen und Initiativen, im Herbst wird aufgeräumt, der Winter ist etwas für´s Zuhause - und jetzt im Hochsommer sollte es rausgehen, in die Wäldern, Seen und Berge....aber auch in die Eisdielen und Biergärten!

Leben Sie mit der Zeit!

Unterschrift Andreas NollAnmeldung in der Praxis 7/24 unter Doctolib

Der gereizte Darm
Reizdarm,irritables Darmsyndrom (IDS), Reizkolon oder ‘nervöser Darm‘ sind weitere Begriffe für diese Verdauungs-Störung. Rund 15 Prozent der Bevölkerung leiden daran - Frauen häufiger als Männer. Wichtig ist zunächst, ernsthafte Krankheiten auszuschliessen. Aufschluss geben können hier Blut-und Stuhluntersuchungen, aber auch Ultraschall, Röntgen oder endoskopische Verfahren. Hat der Betroffene Blut im Stuhl, einen deutlichen Gewichtsverlust, Blutarmut, Fieber oder Gelbsucht ist eine schulmedizinische Diagnostik notwendig.

In den meisten Fällen lassen sich jedoch keine organischen Ursachen finden. Häufig taucht das Reizdarmsyndrom bei Stress und negativen Emotionen auf - nicht selten mit anderen funktionellen Störungen wie Rücken- und Kopfschmerzen, Fibromyalgie, Reizblase, Sodbrennen und auch Angstzuständen. Nicht umsonst nennen man in der Naturheilkunde und sinngemäss auch in der Medizin der ‘alten Chinesen‘ den Darm ‘Bauchgehirn‘. Handelt es sich doch schliesslich um ein komplexes und umfangreiches Nervensystem, das auf seelische Zustände sehr leicht reagiert.

Bei Stress ist es aus Sicht der TCM und der Akupunkturlehre die Leber, die nicht ‘zur Ruhe kommt‘ und zu einer Dauer-Anspannung auch des Magens und des Darmes führt. Die Milz ist nach Erkenntnissen der chinesischen Therapeuten generell für Stoffwechsel und Verdauung zuständig. Wenn irgendetwas nicht verdaut werden kann, dann reagiert dieses System: Das kann sowohl eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit als auch eine unerträgliche psychische Belastung sein.

Auch auf der geistigen Ebene kann dies der Fall sein - wenn man zu viel lernt, oder einfach zu viel nachdenkt. Der Magen kann durch die Daueranspannung den angedauten Nahrungsbrei nicht weiter in den Darm befördern. Das Essen bleibt dann unter Umständen viele Stunden lang im Oberbauch ‘stecken‘ und verursacht dann die Völlegefühle und das Sodbrennen.

Die Niere hingegen gilt als das energetische Reservoir des Menschen. Wenn man sich für längere Zeit körperlich oder seelisch verausgabt, kann dies dazu führen, dass der Darm aus diesem Kraft-Reservoir nicht genügend Energie erhält. Die Lunge wiederum kann manchmal - so die TCM- durch überwältigende Trauer geschädigt werden. Die Folge davon ist, dass der Darm ebenfalls nicht mit Energie versorgt wird.

Der Reizdarm lässt sich gut mit TCM und Akupunktur behandeln. Jeder Mensch ist jedoch anders. Dafür ist ein ausführliches diagnostisches Gespräch notwendig - zusammen mit einer Puls-, Zungen- und vielleicht auch Bauchdiagnose. Die Patienten können in den Praxis von A.Noll imit Akupunktur, Massagen oder Kräutern behandelt werden. Entscheidend ist allerdings die Mitarbeit der Patienten selber. Sie können die Symptome lindern, in dem sie Stressfaktoren reduzieren, auf eine ausgewogene Ernährung achten, sich bewegen bzw. Sport treiben und belastende Lebensumstände verändern.

Noch ein Hinweis: Der Reizdarm ist grundsätzlich zu unterscheiden von nachweislich entzündlichen Erkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Neuere Studien belegen, dass Morbus Crohn auch durch genetische Faktoren bedingt ist - was aber keinesfalls aussschliesst, dass die Selbstheilungskräfte des Menschen so angeregt und harmonisiert werden, dass diese genetische Disposition nicht in Erscheinung treten muss.

Was verschafft Kühlung?
Durch die Ernährung haben wir eine gute Möglichkeit, unseren Körper zu regulieren. Wichtig ist jedoch weiterhin die Grundregel der TCM im Hinterkopf zu behalten: Unsere Mitte mag keine (eis-) kalten Nahrungsmittel und Getränke! Versuchen Sie vielmehr aus kühlenden Lebensmitteln wie Pfefferminze oder Tomaten ein Erfrischung zu zubereiten. Und auch hier gilt: Am besten gekocht- die Einnahme kann aber bei Zimmertemperatur erfolgenJ Das ist besonders bei Kindern wichtig, da die Mitte hier besonders schwach ist. Zudem sind Kinder von Natur aus mehr im Yang (Energie, die benötigt wird um zu wachsen und Eltern auf Trab zu halten) und deswegen anfälliger für Hitze. Kinder lieben Pfefferminztee und die Zubereitung aus frischen Blättern macht ihnen Spass.
Wassermelone und Gurke können schnell und effektiv ‚kühlen‘, sollten aber auch nur in Massen und bei wirklicher Hitze gegessen werden.
Eiswürfel sollten generell vermieden werden- kennen Sie das unangenehme Gefühl im Magen, wenn Sie zu kalt getrunken haben??? Auch ohne dieses ‚Warnzeichen‘ sind Eiswürfel eine unnötige Belastung für den Körper.
Eine kühle, aber nicht kalte Wirkung hat auch Spinat: Versuchen Sie doch einmal eine Spinat- Suppe. Der (frische) Spinat wird mit Öl und Wasser gekocht und mit etwas Soja-Sauce abgeschmeckt- Neigen Sie zu Trockenheit, können Sie noch sehr schön Sesam als Topping verwenden. Dieses Rezept ist sehr einfach und benötigt nur einige Minuten. Auch die Zubereitung am Vortag ist möglich, so dass die Suppe mitgenommen und erkaltet gegessen werden kann.

Und was ist mit Eis?
Sommer und Eis gehören für viele zusammen. Und das darf auch so sein! Essen soll auch Freude bereiten und ab und zu „sündigen“ gehört dazu. Allerdings sollten die Temperaturen wirklich heiss sein und das Eis als ‚Ausnahme‘ zelebriert werden. Wer zu Feuchtigkeit neigt, sollte eher auf Wasser- und Fruchteis zurückgreifen. Auch so gibt es inzwischen hochwertige Eissorten mit reduziertem Zuckeranteil. Wer einen guten Mixer zu Hause hat, kann sich mit gefrorenen Früchten und (Ziegen-) Joghurt ein leckeres und gar nicht so ungesundes Eis zaubern.

Reisezeit

Es ist Ihnen vielleicht bekannt: Langes Reisen im Sitzen lässt das Blut in den Füssen/Beinen stauen, es kommt zum Übertritt von Flüssigkeit ins Gewebe und zu Schwellungen/Ödemen. Unangenehm und gelegentlich zu Bewegungsdrang führend....Gefährlicher jedoch ist die Stauung des Blutes selber- es kommt dann leicht zu Thrombosen (‚Blutverklumpungen‘) und in der Folge zu bedrohlichen Embolien. Aus Sicht der chinesischen Medizin ist das vor allem ein Problem von Leber und Milz - sie sind aus dieser Sicht ‚zuständig‘ für den Flüssigkeitstransport und den Blutfluss - angepasst an die jeweilige Situation. Wer eine ‚gute Milz und gute Leber‘ hat- aus Sicht der TCM!- der hat wenig zu befürchten. Warnsignal: gestaute, dicke Unterzungenvenen und/oder eine schwammig gedunsene Zunge -dann gelten Vorsichtsmassnahmen:
• Reisende mit erhöhtem Thromboembolierisiko sollten bei Langstreckenflügen für eine ausreichende Trinkmenge sorgen und möglichst oft umherlaufen und somit die Wadenmuskeln betätigen.
• Bei Flugreisen ab sechs Stunden Dauer sind für Reisende mit hohem Thromboserisiko angepasste Unterschenkel-Kompressionsstrümpfe sinnvoll- aber trotzdem versuchen sich im Flugzeug zu bewegen!
Auch lange Reisen zu Land können übrigens das Thromboserisiko erhöhen!
Azetylsalizylsäure (ASS; ASPIRIN, Generika) ist zur Prophylaxe von Thrombosen bei Reisen nicht geeignet. In Einzelfällen kann bei hohem Risiko eine Einzeldosis eines niedermolekularen Heparins erwogen werden- fragen Sie Ihren Arzt oder Heilpraktiker!

Video-Sprechstunde

Zur Erinnerung: Video-Sprechstunde für Kräuter-Patienten..
Gerade für die Sommer- und Urlaubszeit wichtig: wir bieten die Möglichkeit einer Video-Sprechstunde über WhatsApp u.ä. an. Die Kräuterrezepturen müssen alle 2-4 Wochen an Ihre aktuelle energetische Situation angepasst werden. Nur so erreichen wir mit der ganz speziellen Kombination eine optimale Wirkung für den Heilungsprozess. Gerade für das ‚Update‘, also die Aktualisierung einer Kräuterrezeptur ist häufig das Online-Gespräch und die Zungendiagnose ausreichend.

Fragen und Antworten - aus meiner Praxis

Teil eines Interviews, das ich vor vielen Jahren zu einigen grundsätzlichen Fragen gegeben habe:
Frage zur Nutzen-Risiko- Abwägung und Effektivität der TCM:
Zunächst einmal belegt allein die Tatsache, dass die Methoden der Chinesischen Medizin seit nunmehr etwa 2200 Jahren das Wachstum der Bevölkerung auf immerhin 1,3 Milliarden Menschen nicht hat verhindern können, einen gewissen Nutzen, zumindest aber Unschädlichkeit. Aber auch unsere junge westliche Wissenschaft hat in den gerade durchgeführten Akupunkturstudien (GERAC und ART)- die weltweit grössten und allgemeinen Forschungskriterien entsprechenden Studien in diesem Bereich- nachgewiesen, dass Akupunktur besser oder zumindest genauso gut wirkt wie westliche Standardmethoden. Und das sogar bei - wie geschehen- denkbar unfachmännisch ausgeführter ‚Nadelung‘. Wie würden solche Studien erst ausfallen, wenn fundiert ausgebildete Therapeuten behandeln würden?

Was ist aus Ihrer Sicht das Wertvolle an der TCM?
Mit den Methoden der Chinesischen Medizin wie Akupunktur, Moxibustion, Arzneimitteltherapie, Massage, Qigong etc. können eine Vielzahl von Erkrankungen sehr wirkungsvoll behandelt werden. Die besondere Diagnostik (mit Puls- und Zungendiagnose) ermöglicht es viele Störungen von Körper, Geist und Seele miteinander in Verbindung zu bringen, für die die westliche Medizin keine Zusammenhänge kennt. Z.B. eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung mit dem Magen und vielleicht auch mit dem ‚die Nase voll haben‘ in dem Sinne, dass man ‚ nichts mehr schlucken kann‘. Ein weiterer grosser Vorteil der chinesischen Medizin ist es, dass im Vorfeld einer tatsächlichen Erkrankung und in der Prävention der Neuerkrankung behandelt werden kann. Eine umfassende Behandlung umfasst Ratschläge zur Ernährung, zur Lebensführung und Bewegungsübungen von Qigong bis Wandern.

Welche Vorteile sehen Sie in der Diagnostik der TCM?
Neben der Herstellung von Zusammenhängen bei Symptomen gleichermassen von Körper, Geist und Seele ist die Diagnostik sehr fein und in der Lage, Funktionsstörungen und Disharmonien schon lange vor einer tatsächlichen Erkrankung zu erkennen. Entscheidend für die korrekte Diagnose ist das Befinden des Kranken, nicht die Erhebung scheinbar ‚objektiver‘ Befunde wie beim westlichen Arzt. Wichtig ist, inwiefern der Mensch sich krank fühlt, nicht ob er eine Krankheit hat.

Was zeichnet die TCM in der Therapie aus?
In den Händen eines gut ausgebildeten Therapeuten (Heilpraktiker oder Arzt) sind Akupunktur und Arzneimitteltherapie neben Massage, Diätetik und Bewegungsübungen wirkungsvolle Methoden. Sie wird den jeweiligen Erfordernissen immer aktuell angepasst, es gibt keine ‚Standardtherapie‘. Jeder Patient erhält auf Grundlage der Diagnostik eine eigene, individuelle Rezeptur - entweder in der Kombination von Akupunkturpunkten oder von Heilkräutern oder Übungen.

Für viele gilt die chinesische ‚Kräutermedizin‘ als die Königsdisziplin in der TCM. Bei welchen Krankheitsbildern kann von einer hohen Wirksamkeit ausgegangen werden?
Eigentlich waren Kräutermedizin und Akupunktur in Asien immer zwei eigenständige Therapiemethoden. Erst im letzten Jahrhundert wurde in der VR China die Kräutermedizin bevorzugt - in Abgrenzung zur Akupunktur, die doch aus deren Sicht allzusehr mit ‚ esoterischem Ballast‘ behaftet war und weniger in das System passte. Dieses war anders ausserhalb der VR China.
Akupunktur und Kräutermedizin (besser: Arzneimitteltherapie, denn es kommen auch mineralische und tierische Heilmittel zur Anwendung)sind gleichermassen hoch wirksam. Tiefsitzende chronische Krankheiten wie Psoriasis und Colitis ulzerosa werden bevorzugt zumindest in der Kombination beider Methoden behandelt, wenn nicht mit Arzneimittelrezepturen alleine.

Viele Patienten schwören gerade auf Akupunktur. Welche Krankheiten können damit gut behandelt werden?
Seelische Disharmonien wie Depressionen und Angstzustände reagieren hervorragend auf Akupunkturtherapie, aber auch alle Funktionsstörungen auf der körperlichen Ebene.
Anwendungsbeispiele für die Akupunktur sind Schmerzzustände jeder Art von Kopfschmerzen und Migräne bis hin zur Ischialgie.

Kann die TCM auch bei akuten Krankheiten helfen? Wo liegen generell die Grenzen der TCM
Die Grenzen der Behandlung liegen in der Sorgfaltspflicht des Therapeuten: Wenn es Methoden in der westlichen Medizin gibt, die wirkungsvoller und nebenwirkungsarm sind, zudem noch tatsächlich ‚heilen‘ und nicht nur Symptome verdecken, so ist diesen sicherlich der Vorzug zu geben. Erkrankungen wie Herzinfarkt oder akute Baucherkrankunge, aber auch viele andere mehr - bedürfen sicherlich schulmedizinischer Intervention - wie auch generell parallel zur TCM-Behandlung eine Diagnostik nach der westlichen Medizin gefordert ist. Alleine um bedrohliche Krankheiten auszuschliessen.

Auch wenn mittlerweile die TCM in Deutschland ein hohes Ansehen bei vielen Patienten geniesst, so gibt es dennoch bei der Mehrzahl der Patienten Vorbehalte: zu exotisch, hohes Risiko bei chinesischen Arzneimitteln, wenig sanft (Akupunktur)... Wie kann man das Vertrauen der Patienten in die TCM verbessern?
Durch Wissen - die Chinesische Medizin ist ein erprobtes Heilsystem, das aber sehr komplex aufgebaut ist. Zu lernen ist es daher nicht so einfach und so schnell, aber wenn es beherrscht wird, so ist es eine grosse Bereicherung für Gesundbleiben und -werden. Aber in ihren Grundzügen ist das therapeutische Denken recht einfach und für jeden Patienten nachvollziehbar. Warum man z.B. keine Rohkost essen soll, wenn man eine ‚Frostbeule‘ ist: weil dann die ganze Kraft für die Verdauung gebraucht wird.
Ein grosser Vorteil ist auch, dass der Patient in der TCM Hinweise bekommt für sein Gesundbleiben. Viele therapeutische Strategien lassen sich problemlos langfristig in das tägliche Leben einbauen, und so braucht der ehemals Kranke nur noch sehr selten den aktiven Eingriff des Therapeuten.
Ob die Akupunktur generell zur Kategorie der ‚sanften Medizin‘ gehört, ist sicherlich zu bezweifeln. Aber zum einen gibt es Techniken des nahezu schmerzlosen Stechens, zum anderen lässt der Erfolg das kurze Pieksen schnell vergessen.

Auf den (Akupunktur-) Punkt gebracht:
Die Seele in den Urlaub schicken - helle Stirn und klarer Kopf

Unklarheit im Kopf, Stirnkopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Probleme mit den Atemwegen- nicht immer können Sie die Wirkung eines Akupunkturpunktes so unmittelbar erfahren wie die von Yintang, dem Extrapunkt zwischen den Augenbrauen.
Diese Symptome sind aus Sicht der TCM meist auf eine Blockade der Lebensenergie Qi durch Feuchtigkeit/Schleim oder übermässige Anspannung zurückzuführen. Das Denken und Fühlen wird ‚benebelt‘, Gedanken hängen fest und die für die Erholung nötige Entspannung lässt lange auf sich warten. Sie können Yintang auch durch Massieren stimulieren, z.B. durch kräftiges kreisendes Drücken mit dem Zeigefinger oder auch durch Kneifen zwischen Daumen und Zeigefinger.
Wir kombinieren Yintang in der Praxis mit anderen Punkten- deren genaue Lokalisation können wir Ihnen bei Bedarf auch gerne zeigen:
• Du Mai 24 am Haaransatz verstärkt seine ‚erhellende‘ Wirkung
• Dickdarm 4 zwischen Daumen und Zeigefinger verbessert die Zirkulation des Qi im Gesicht
• Magen 40 am Unterschenkel löst Verschleimungen
• Leber 3 am Fuss glättet das Qi bei emotionaler Anspannung
• Magen 44 ist bei Hitze-Gefühlen im Gesicht/Kopf wichtig.
Häufig ist das Lösen der Blockaden im Kopf, also im Denken und Fühlen die wichtigste Voraussetzung für den Heilungsprozess - und erst wenn die ‚Seele im Urlaub‘ ist, kann auch der gesamte Organismus und sein energetisches System wieder in den Einklang kommen.